20.12.2016

Förderrichtlinie zur 8. Auswahlrunde des Wettbewerbs „GO-Bio“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, an einer  Unternehmensgründung interessierten Teams die Möglichkeit zu geben, wirtschaftlichen Erfolg versprechende neue Forschungsansätze in den Lebenswissenschaften mit einer eigenständigen Arbeitsgruppe in Deutschland zu bearbeiten und einer kommerziellen Anwendung zuzuführen.

Die Forschungsthemen können aus allen Zweigen der modernen Lebenswissenschaften sowie aus den Grenzbereichen zwischen Biologie und ihren naturwissenschaftlichen und technischen Nachbardisziplinen stammen. Besonders förderwürdig sind Vorhaben, die auf die Ziele der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ und die Aktionsfelder des Gesundheitsforschungsprogramms ausgerichtet sind. Ebenfalls förderwürdig sind Plattformtechnologien, die in vorgelagerten Schritten zu den Zielen des Gesundheitsforschungsprogramms und der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ beitragen.

Als Projektleiter kommen in Betracht:

  • jüngere, in der Forschung bereits erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler,
  • Personen mit mehrjähriger Erfahrung in Forschung und Entwicklung in Unternehmen,
  • Medizinerinnen und Mediziner mit mehrjähriger Klinikerfahrung.

Primäres Ziel des beabsichtigten Ergebnistransfers soll eine wirtschaftliche Verwertung durch eine Unternehmensgründung auf dem Gebiet der Biotechnologie sein.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger Jülich zunächst Projektskizzen in deutscher Sprache bis zum 15. Juni 2017 vorzulegen. Nach vorheriger Absprache mit dem zuständigen Projektträger, kann auch eine Vorlage der Skizze in englischer Sprache akzeptiert werden.

Vorlageberechtigt sind Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland. Der designierte Projektleiter sollte im Regelfall promoviert sein und bereits Erfahrung in der Leitung einer Arbeitsgruppe besitzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.